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7-10 Jahre

Der Keller der verlorenen Wörter

Kinderbuch Der Keller der verlorenen Wörter
Kinderbuch Der Keller der verlorenen Wörter

Manche Wörter gehen nicht verloren. Sie warten nur darauf, gefunden zu werden.
Als Mila an einem ganz normalen Dienstag das falsche Wort sagt, fällt tief unter ihrer Schule etwas aus einem Regal. Wenig später steht sie vor einer Tür, die es eigentlich nicht geben dürfte: dem Fundbüro der verlorenen Wörter.

In Gläsern und Schubladen leben hier die Wörter, die wir zu oft, zu schnell oder gar nicht mehr benutzen — müde geworden, überarbeitet, vergessen. Über sie wacht der geheimnisvolle Herr Quast. Doch im untersten Keller regt sich „der Kürzer“: eine Macht, die Sätze frisst, Gefühle in Kästchen presst und am liebsten alles auf ein einziges Wort reduzieren würde. Denn Leere lässt sich leichter ordnen als ein ganzer Mensch.

Wörter verschwinden nicht einfach. Jedenfalls nicht alle. Manche werden vergessen, weil niemand sie mehr benutzt. Andere gehen verloren, weil sie zu schwer auszusprechen sind. Und einige verstecken sich, wenn ein anderes Wort an ihre Stelle tritt – eines, das zwar schneller gesagt ist, aber längst nicht dasselbe bedeutet.

Als Mila und ihre Freunde einen ungewöhnlichen Keller entdecken, geraten sie an einen Ort, an dem verlorene Wörter gesammelt werden. In Regalen, Gläsern und Schubladen warten Begriffe, die einmal wichtig waren. Wörter für Gefühle, für kleine Unterschiede und für Dinge, die sich kaum erklären lassen, wenn der passende Ausdruck fehlt.

Herr Quast kennt diesen Ort besser als jeder andere. Doch selbst er kann nicht verhindern, dass immer mehr Wörter verschwinden. Hinter den Veränderungen scheint jemand zu stecken, der Sprache lieber kurz, bequem und austauschbar hätte.

Für Mila und ihre Freunde beginnt eine Suche, die sie durch geheimnisvolle Räume und zu Wörtern führt, von denen manche seltsam klingen, manche fast vergessen sind und andere dringend gebraucht werden. Dabei merken sie, dass ein verlorenes Wort mehr hinterlassen kann als eine leere Stelle.

Der Keller der verlorenen Wörter ist eine fantasievolle und warmherzige Geschichte über Sprache, Freundschaft und den Mut, das richtige Wort zu suchen – auch dann, wenn ein einfacheres schneller gefunden wäre.

Ein Kinderbuch zum Selberlesen und Vorlesen für Kinder ab etwa acht Jahren und für alle, die schon einmal gespürt haben, dass ein einziges Wort etwas verändern kann.

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