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Blog

  • Warum Zauberer in Geschichten erlaubt sein sollten

    Warum Zauberer in Geschichten erlaubt sein sollten

    Frida saß auf der Gartenmauer, ließ die Beine baumeln und erzählte mir von einem Zauberer. Nicht von einem weisen alten Mann mit Sternenmantel, der für jede Schwierigkeit den passenden Spruch kennt. Ihr Zauberer trug Schwarz, wollte unbedingt ernst genommen werden und war von seiner eigenen Bedeutung so überzeugt, dass Frida schon beim Erzählen die Augen…

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  • Wie ich Frida zum ersten Mal begegnete

    Wie ich Frida zum ersten Mal begegnete

    Frida begegnete mir zum ersten Mal von hinten. Genauer gesagt fuhr sie mir mit einem kleinen gelben Kinderfahrrad mit schwarzen Streifen in die Hacken. Das Rad besaß Stützräder, eine hell klingende Klingel und einen Lenkerkorb, in dem ein einzelner Stein lag. Wozu sie den Stein brauchte, weiß ich bis heute nicht. Auf meine Frage antwortete…

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  • Wie mich die kleinen Wesen aus der alten Linde fanden

    Wie mich die kleinen Wesen aus der alten Linde fanden

    Als ich begann, die Welt um Lio und die alte Linde zu entwickeln, war für mich schnell klar, dass der Baum nicht nur ein Baum bleiben durfte. Er sollte Leben in sich tragen. Nicht bloß Nester, Käfer, Wurzeln und Blätter, sondern eine eigene verborgene Gemeinschaft. Eine Welt, die für Erwachsene unsichtbar bleibt, weil sie gelernt…

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  • Braucht es heute noch einen Herrn Quast?

    Braucht es heute noch einen Herrn Quast?

    Als ich Herrn Quast erfand, wollte ich keine nostalgische Figur schaffen. Er sollte nicht für eine vermeintlich bessere Vergangenheit stehen, nicht für alte Schulordnung und auch nicht für den erhobenen Zeigefinger eines Erwachsenen, der Kindern erklärt, wie sie sprechen sollen. Herr Quast entstand aus einer anderen Frage:

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  • Warum ich mich bei meinen Kinderbüchern für KI-Bilder entschieden habe

    Warum ich mich bei meinen Kinderbüchern für KI-Bilder entschieden habe

    Die Entscheidung, Illustrationen mit Unterstützung künstlicher Intelligenz zu erstellen, ist mir nicht leichtgefallen. Gerade bei Kinderbüchern haben Bilder eine besondere Bedeutung. Sie begleiten nicht nur den Text, sondern geben Figuren ein Gesicht, schaffen Atmosphäre und helfen dabei, aus einzelnen Geschichten eine erkennbare Welt entstehen zu lassen.

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  • Warum „Lio und das Geheimnis der alten Linde“ lange auf meinem Schreibtisch lag

    Warum „Lio und das Geheimnis der alten Linde“ lange auf meinem Schreibtisch lag

    Diese Geschichte lag schon länger auf meinem Schreibtisch. Nicht fertig, aber anwesend. Sie war da wie ein Blatt, das man zwischen Buchseiten legt und immer wiederfindet. Ich wusste, dass es um ein Kind gehen würde, das mehr bemerkt als andere. Um einen Baum, der nicht nur Baum ist. Um eine Welt, die nicht laut ruft,…

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  • Warum ich lieber Geschichten erzähle, als Kindern Antworten vorzuschreiben

    Warum ich lieber Geschichten erzähle, als Kindern Antworten vorzuschreiben

    Wer sich heute in einer Buchhandlung bei den Kinderbüchern umsieht, entdeckt schnell einen deutlichen Wandel. Neben klassischen Vorlese- und Kinderromanen füllen immer mehr Bücher die Regale, die erklären, aufklären, einordnen oder gesellschaftliche Themen möglichst früh vermitteln möchten. Das ist zunächst nichts Schlechtes. Kinder sind neugierig, stellen Fragen und möchten ihre Welt verstehen. Trotzdem schreibe ich…

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  • Kinderbücher zwischen Fantasie und Sprachgefühl

    Kinderbücher zwischen Fantasie und Sprachgefühl

    Kinderbücher dürfen Türen öffnen, die es im Alltag nicht gibt. Sie dürfen Keller verwandeln, Bibliotheken geheimnisvoll machen, Wörter in Gläser legen und Geschichten warten lassen, bis ein Kind sie findet. Fantasie gehört selbstverständlich zur Kinderliteratur. Ohne sie wären viele Bücher für Kinder nur kleine Berichte über die Welt, wie sie ohnehin schon ist. Aber Fantasie…

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  • Lesen ohne erhobenen Zeigefinger

    Lesen ohne erhobenen Zeigefinger

    Es gibt Kinderbücher, die wollen sehr schnell sehr viel Gutes. Sie möchten Mut machen, trösten, erklären, warnen, stärken, bilden und am Ende noch eine klare Botschaft mitgeben. Dagegen ist nichts einzuwenden. Kinder brauchen Bücher, die ihnen etwas zutrauen. Sie brauchen Geschichten, in denen Freundschaft, Angst, Streit, Ehrlichkeit, Fantasie und Mut vorkommen. Schwierig wird es nur,…

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  • Warum Wörter in Kinderbüchern wichtig sind

    Warum Wörter in Kinderbüchern wichtig sind

    Es gibt Kinderbücher, in denen sehr viel geschieht. Türen öffnen sich, Tiere sprechen, Kinder geraten in Abenteuer, ein Wald wird geheimnisvoll, ein Keller ist plötzlich mehr als ein Keller, eine Bibliothek bewahrt Geschichten auf, die noch nicht gelebt wurden. Und doch beginnt all das mit etwas sehr Kleinem.

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  • Ein neues Herr-Quast-Buch entsteht – über Mut und die richtigen Worte

    Ein neues Herr-Quast-Buch entsteht – über Mut und die richtigen Worte

    Wenn alles planmäßig läuft, wird Ende Juli mein neues Kinderbuch „Die Werkstatt der mutigen Wörter“ in die Buchshops kommen. Es ist ein weiterer Band aus der Welt von Mila, ihren Freunden und Herrn Quast – jener etwas geheimnisvollen Figur, die längst weiß, dass Wörter nicht einfach nur Wörter sind. Sie können verloren gehen, überhört werden,…

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  • Ausmalbilder, Lesezeichen und kleine Begleiter zur Kinderbuchwelt von Benno Vorberg

    Ausmalbilder, Lesezeichen und kleine Begleiter zur Kinderbuchwelt von Benno Vorberg

    Zu einem Kinderbuch gehört manchmal mehr als die Geschichte zwischen zwei Buchdeckeln. Manche Figuren begleiten ein Kind noch ein Stück weiter. Ein Bild aus dem Buch wird ausgemalt. Ein Lesezeichen wandert von Seite zu Seite. Eine Postkarte liegt auf dem Schreibtisch, steckt im Buchgeschenk oder hängt an der kleinen Pinnwand über dem Bett.

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  • Lesen und Vorlesen: Gemeinsame Lesezeit mit Kindern mehr gibt als eine Geschichte

    Lesen und Vorlesen: Gemeinsame Lesezeit mit Kindern mehr gibt als eine Geschichte

    An manchen Abenden ist ein Buch nur ein Buch. Es liegt auf dem Nachttisch, wird aufgeschlagen, vorgelesen, zugeklappt. Und dann gibt es diese anderen Momente: Ein Kind rückt näher heran, stellt plötzlich eine Frage, die nicht im Text steht, und aus einer Geschichte wird ein Gespräch. Aus einer Seite wird gemeinsame Zeit. Aus Lesen wird…

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  • Zwei neue Lesebücher für Kinder: Herr Quast öffnet den Keller und die Bibliothek der Wörter

    Zwei neue Lesebücher für Kinder: Herr Quast öffnet den Keller und die Bibliothek der Wörter

    Mit „Der Keller der vergessenen Wörter“ und „Die Bibliothek der ungelebten Geschichten“ sind nun die ersten beiden Bücher aus der Herr-Quast-Reihe bei epubli erschienen. Beide Bücher richten sich an Kinder im Grundschulalter, an Familien, die gemeinsam lesen möchten, und an Lehrkräfte, die Geschichten suchen, die über reine Unterhaltung hinausgehen.

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  • Kinder sind oftmals die besseren Testleser

    Kinder sind oftmals die besseren Testleser

    Wer ein Kinderbuch schreibt, denkt meistens zuerst an Erwachsene. Das klingt widersprüchlich, ist aber wahr. Erwachsene kaufen das Buch, Erwachsene lesen Klappentexte, Erwachsene empfehlen es weiter, Erwachsene entscheiden, ob ein Manuskript „pädagogisch wertvoll“, „altersgerecht“ oder „sprachlich angemessen“ ist. Doch am Ende sitzt das eigentliche Publikum auf dem Teppich, im Bett, in der Leseecke, im Klassenzimmer…

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  • Kindlich, aber nicht kindisch: Was ein gutes Kinderbuch können sollte

    Kindlich, aber nicht kindisch: Was ein gutes Kinderbuch können sollte

    Ein gutes Kinderbuch steht immer auf einer feinen Linie. Es muss nahe genug an der Welt der Kinder sein, um von ihnen angenommen zu werden. Gleichzeitig darf es nicht so tun, als wäre diese Welt klein, harmlos oder einfach. Kinder erleben ihre Tage nicht als niedliche Abfolge kleiner Episoden. Für sie kann ein Streit auf…

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Lesebrief - Benno Vorberg

Neue Geschichten, Gedanken über Kinderbücher und Sprache, Einblicke in die Arbeit von Benno Vorberg sowie gelegentliche Leseproben und Materialien für Eltern und Lehrkräfte.

Der Lesebrief erscheint in unregelmäßigen Abständen, gewöhnlich etwa einmal im Monat.